Linguistik geht immer und überall!

Wie sehr habe ich mich auf die freien Tage zu Ostern gefreut: Ausschlafen und die Tage auf dem Campingplatz verbringen. So stelle ich mir Urlaub vor!

Es ist zwar kein langer Urlaub, aber raus aus dem Alltag. In der Großstadt ist alles hektisch und laut, da brauche ich Auszeiten. Auch die ständige Präsenz des Handys und Computers, zum Arbeiten oder für Social Media, kann ich hier minimieren, dem schlechten Empfang im Wald sei Dank!

Hier ist nicht nur Zeit zum Entspannen, sondern ich kann in Ruhe über die nächsten Monate nachdenken. Das Studium neigt sich so langsam dem Ende zu und die Frage nach dem Danach wird immer präsenter. Ich bin ehrlich, ich möchte eigentlich noch nicht fertig sein! Ich studiere wirklich gerne, lerne immer wieder neue Dinge und habe so viele tolle Leute an der Uni kennen gelernt, die meine Leidenschaft für slawische Sprachen & Co teilen. Der Gedanke, dass das bald vorbei sein soll, macht mich ziemlich traurig.

Im Studium habe ich gelernt die Welt mit sprachwissenschaftlichen Augen zu sehen. Überall sehe ich Sprachen, Mehrsprachigkeit oder höre kuriose Sprachbeispiele. Oft kann ich gar nicht alles dokumentieren, aber immer mehr Ideen setzen sich in meinem Kopf fest, Ideen für den Blog, für Hausarbeiten usw. Daher ist meine Notiz-App seit langer Zeit meine treue Begleiterin.

Auch im Kurzurlaub auf dem Campingplatz verbringe ich die Zeit mit Sprachen. Ich lese zwar viel, aber ungern Romane oder Krimis. Gerade lese ich eine finnische Grammatik und einige niedersorbische Zeitungen, die ich die letzten Wochen nicht geschafft habe zu lesen. Ohne Ablenkung und Zeitdruck kann ich mich ganz auf die Texte konzentrieren, von ein paar Notizen oder einem gelegentlichem Schluck Kaffee abgesehen.

Ich tanke Kraft für die nächste Zeit, denn sie wird intensiv. Das neue Semester beginnt, ich habe mal wieder Kurse belegt, die ich eigentlich nicht mehr brauche, aber interessant sind. Und auch neben dem Studium warten einige Projekte auf mich, für die ich brenne und mir sehr am Herzen liegen. Mehr kann ich dazu leider noch nicht sagen, ein wenig Geduld noch.

Und zu guter Letzt muss ich auch noch ein Thema für die Masterarbeit finden. Das ist schwieriger als gedacht, denn ich habe schon mehrere Ideen! Welches es am Ende wird, hängt im Großen und Ganzen von den Dozierenden ab, die die Arbeit betreuen werden. Aber ganz sicher weiß ich schon, dass sich die Arbeit mit dem Niedersorbischen beschäftigen wird, ist ja klar! Die Forschung in diesem Bereich steckt noch in den Kinderschuhen, also ist fast jedes Thema noch Neuland!

Was würdest du gerne über Sprachwissenschaft wissen? Welche Themen, Sprachen & Co. Interessieren dich?

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